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Begründung Jurypreis
Digitalfotografie:
Ausgezeichnet haben wir eine Serie, die einen sehr geschickten Umgang mit dem Exotischen
und dem Genre Ferienfotos pflegt. Wir lernen dabei Menschen aus Südamerika kennen,
begleiten sie bei der Arbeit und freuen uns zum Beispiel mit dem Tortenlieferanten an der tollen Arbeit.
Die Fotos sind digitale Bilder, im Alltag festgehaltene Momente, spontan erfasst und abgeknipst,
nicht lange komponiert und arrangiert. Und gerade das macht ihr Charme aus.
Darüber hinaus vermitteln sie uns viel aus der Lebenssituation der fotografierten Menschen,
denen damit auch kein Stück ihrer Würde genommen wird, sondern im Gegenteil, sie werden aus der Masse,
in der sie sich im Alltag bewegen und behaupten müssen, heraus gelöst und zeigen uns ein Stück ihrer Persönlichkeit.
Zudem möchte die Jury, neben den vielen guten Fotos und zum Teil auch Serien,
2 User speziell erwähnen: Die Fotoserie von "b41g", die in romantisch tristen Bilder die Atmosphäre
einer aufgegebenen Industrielandschaft und das Gefühl der Verlassenheit reflektiert,
und die Bilder von "h", in der uns vor allem die 2 Schneebilder mit den einsam herumstehenden Einkaufswagen
beeindruckten.
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Begründung Splittung Jurypreis
Freistil-Video: Die Spanne der eingereichten Arbeiten ist enorm breit:
Vom Halbprofi, der einen Werbefilm für Ketchup dreht, bis zum 14 Jährigen, der seine
Ferienerlebnisse aus 16 Tagen in 10 Minuten Video zu packen weiss.
Das hat uns als Jury die Arbeit nicht leichter gemacht.
Um die breite Spanne angemessen zu honorieren, wir schätzen ja an diesem Festival
gerade die Breite der eingereichten Arbeiten, verteilen wir den Jurypreis in der
Kategorie Freistil auf 2 eingereichte Arbeiten auf.
Die Begründungen der Jury finden Sie hier als PDF.
An dieser Stelle möchten wir uns für alle eingerichten
Videos bedanken. Das Visionieren hat grossen Spass gemacht.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! |